Freisprechung vom 18.08.2026

Foto: Alpha-Report (Falk Heidel)


Herzlichen Glückwunsch ! 





Ein stattlicher Gesellenbrief mit silbernem Rahmen, ein Zeugnis und ein Blumenstrauß - das ist der materielle Lohn nach dreijähriger Ausbildung im Handwerk. All das haben die jungen Gesellen bei der feierlichen Freisprechung in der Magdeburger Johanniskirche überreicht bekommen.
111 junge Gesellen haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Grund genug für Kreishandwerksmeister Konrad Zahn aus Gommern, die Fachleute gemäß alter Tradition freizusprechen: „Gott schütze das ehrbare Handwerk“, sagte Zahn in seiner Ansprache auf der Bühne der Johanniskirche, die mit knapp 400 Besuchern gut gefüllt war. Gastgeberin ist die Kreishandwerkerschaft Elbe-Börde. Geschäftsführerin Kerstin Fanger: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen - ein Geselle auch nicht!“ Sie sprach damit die Wertschätzung an, die sich die jungen Absolventen nach erfolgreicher Ausbildung verdient haben. Mit ihrem Team hat Fanger dieses Event in der ehrwürdigen Johanniskirche organisiert und vorbereitet. Dazu gehörten unter anderem zwei Showelemente mit der Gommeraner Sängerin Janika Roloff sowie ein Abendbuffet zum Abschluss der Festveranstaltung. Dazwischen hat Kerstin Fanger jeden Absolventen aus den Gewerken Frisör, Elektronik, Tischler, Fliesenleger, Mechaniker, Maler und Mechatroniker einzeln auf die Bühne gebeten.
„Der Gesellenbrief ist die Fahrerlaubnis für das Berufsleben“, sagte Zahn, der auch Vorstandsvorsitzender der Kreishandwerkerschaft ist. Sein Tipp: „50 Prozent der Handwerksbetriebe in Sachsen-Anhalt suchen einen Nachfolger an der Unternehmensspitze - also beste Karrierechancen für junge Fachleute.“ Ähnlich
formulierte es Stefanie Pötzsch: „Mit einem Meisterbonus sowie einer Meistergründungsprämie hat die Landesregierung auch finanzielle Anreize geschaffen“,
sagte die Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium. Ihr Wunsch an die jungen Gesellen: „Bleiben Sie hier in Sachsen-Anhalt.“ Ebenso wie der Salzlandkreis und der Landkreis Börde gehört das Jerichower Land zu den Förderern der Freisprechung mit Absolventen aus diesen Landkreisen. Landrat Steffen Burchhardt sagte: „Die Freisprechung ist ein Tag, auf den man sehr stolz sein kann. Aber auch eine gute Gelegenheit, den Ausbildern und allen Unterstützern danke
zu sagen.“ Ebenso wie Burchhardt hatte auch Börde-Landrat Martin Stichnoth eine Tasche mit Präsenten für die jungen Gesellen aus den jeweiligen Landkreisen
mitgebracht. Damit war es immer noch nicht genug mit Geschenken. Volksbank-Vorstand Stefan Hildebrand überreichte ebenfalls Präsente. Zudem zeichneten die Vorstände der Versicherung Signal Iduna und der Krankenkasse IKK die Absolventen mit den besten Zeugnissen aus. 19 Berufseinsteiger haben die Note „gut“ erreicht. Einer hat das Prädikat „sehr gut“ auf dem Zeugnis zu stehen: Fliesenleger Tom Zedler aus Wernitz bei Gardelegen.
Die Kreishandwerkerschaft vertritt die Interessen der selbständigen Handwerker in der Region und unterstützt die Handwerksinnungen in ihren Aufgaben.

Bericht: Alpha-Report Falk Heidel

Fotos: Alpha-Report Falk Heidel 







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